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Heinrich Zille

Berliner Luft

Ausstellung zum Geburtstag von •Heinrich Zille

 

Heinrich Zilles 150. Geburtstag ist Anlass für Berlin, seinen „Pinselheinrich“ mit einer großen Doppelausstellung zu feiern.

Zille stammte ursprünglich gar nicht aus Berlin, sondern aus Sachsen. Er wurde in •Radeburg bei Dresden geboren. In seiner Kindheit zog die Familie nach Berlin, wo er eine Ausbildung zum Lithographen absolvierte.


Im Laufe seiner künstlerischen Tätigkeit widmete sich Zille vor allem den „kleinen Leuten“, die er nicht nur auf Bildern, sondern auch auf zahlreichen Fotografien festhielt. Sein Humor, der aber auch immer mit gesellschaftlicher Kritik verbunden ist, wurde zu seinem Markenzeichen.


Zille avancierte nach dem ersten Weltkrieg zu einem der bekanntesten und beliebtesten Maler des Berlins der „goldenen Zwanziger“. Als Zille 1929 stirbt und in Stahnsdorf begraben wird, trauert ganz Berlin um den Künstler, der wie kaum ein anderer in allen gesellschaftlichen Schichten der Stadt beliebt und geachtet war.

 

In der Berliner •Akademie der Künste und im •Stadtmuseum sind Zilles vielfältigen künstlerische Werke zu bestaunen: Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien und Arbeiten für die illustrierte Presse.

 

 

Zille photo

Exhibition marking •Heinrich Zille’s birthday

 

Heinrich Zille’s 150th birthday is an occasion for Berlin to celebrate the “Pinselheinrich” (Pinsel = paintbrush) with a huge double exhibition.

 

Originally, Zille didn’t come from Berlin at all, but rather from Saxony. He was born in •Radeburg near Dresden. While he was a child, his family moved to Berlin where he finished his studies as a lithographer.

 

Throughout his artistic endeavours, Zille focussed his attention on the “little people”, who he captured in his illustrations and also in numerous photographs. His humour, which always had a social critical bent, became his hallmark.


After the First World War, Zille went on to become one of the most famous and loved painters in roaring twenties Berlin. When Zille died and was buried in Stahnsdorf in 1929, all Berlin grieved for the artist, who was admired like few others from his social background.

 

Many of Zille’s works, including his drawings, prints, photographs and illustrated press, can be admired in the Berliner •Academy of Arts and in the •City Museum.