PROLOG hilft Schule in Afrika Teil 2 / PROLOG helps school in Africa, Pt. 2
Wir kommen morgens in Gorom-Gorom an, stellen unsere Autos in den Schatten am Rande des Marktes. Wie immer herrscht ein reges Treiben,
ein Meer von Farben und Gerüchen empfängt uns – Sahelmärkte sind immer wieder ein Erlebnis. Hier im „Biergarten“ wollen wir uns mit den Leuten von der Association Waldèré dugmal verabreden. Die nächsten Tage werden hier verbringen und hoffentlich viele Informationen über Mikrokredite, Oasengärten, Getreidemagazine und Patenschaften bekommen. In der Zukunft wollen wir mit diesen Leuten zusammenarbeiten.
Nachdem wir hier alle Projekte besichtigt haben, machen wir uns auf den Weg nach Tin-Akoff. Hier befinden sich unsere kleinen Projekte, die wir seit vielen Jahren unterstützen können.
Kaum sind wir über die letzte Düne gefahren, kommen uns schon die ersten bekannten Gesichter entgegen. Wie immer freut sich jeder, dass wir wieder hier sind – ich selbst zum ersten Mal nach vier Jahren – aber es ist, als ob man nach Hause kommt. Zuerst muss man unendlich viele Fragen beantworten.
Hier in diesem kleinen Dorf am Rande des Sahels haben wir folgende Projekte:
- eine kleine Schule für ca. 200 Kinder. Für diese Kinder können wir seit vielen Jahren die Köchin bezahlen; die Schüler der Abschlussklassen erhalten Geburtsurkunden und bekommen damit auch ein Zeugnis. Wir kaufen Hefte, Stifte und was sonst noch gebraucht wird. In der Regel können wir für die Notfälle auch noch etwas Geld beim Direktor hinterlegen.
- ein Hirsesilo für die Armen der Ärmsten. Hier kann auch noch zum normalen Preis eingekauft werden, wenn auf dem Markt die Hirse schon nicht mehr bezahlbar ist. Dies hat aber oft zur Folge, dass das Getreide billiger verkauft werden muss, als es eingekauft worden ist. Auch in diesem Jahr ist das der Fall: Die Hirse kostet in den billigen Zeiten schon doppelt so viel wie in den Jahren davor.
- ein Oasengarten. Wir finanzieren den Einkauf von Saatgut, von Obst und Gemüse. Der Überschuss kommt den Schulkindern zugute.
- eine lokale Sozialstation, die wir mit Decken, Medikamenten, Spritzen und Verbandszeug unterstützen. Sie ist für Menschen, die sich keine Medikamente und erst recht keinen Arzt leisten können, oft die letzte Rettung.
Dies alles können wir nur unterstützen, weil IH Berlin PROLOG uns jedes Jahr finanziell hilft.
Uwe Stränger hat immer wieder Ideen, die sich in Geld umsetzen lassen.
Dieses Jahr hat er seinem Angestellten Engel geschenkt, die er als Unikate von einer Berliner Künstlerin gekauft hat. Alle waren aufgefordert, den jeweils persönlichen Wert den Burkino Faso Projekten zu spenden.
So ist eine dreistellige Summe zusammen gekommen, und Herr Stränger hat auch noch einmal eine größere Summe dazu gelegt und ich konnte bei meinem Besuch in Afrika so viel Gutes tun.
VIELEN, VIELEN DANK!
Fortsetzung folgt...
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We arrive in Gorom-Gorom in the morning and park our cars in the shade at the edge of the market. As always, the market is in full swing and we are met with a sea of colors and scents – Sahel markets are always an experience. We want to meet up with the people from the Association Waldèré dugmal in the beer garden. We will spend the next couple of days here and hopefully get some information about the micro-credit program, the oasis gardens, the lentil depot and the sponsorships. We hope to work with these people in the future.
After we have seen all of the projects, we’re on our way to Tin-Akoff, where the projects that we have been supporting are located.
We have hardly driven over the last dune and we see some familiar faces. As always, they are happy to see us – I haven’t been here for four years now – but it is like coming home again. But we have to get through the endless questions about how we’re doing first.
In this little village on the edge of the Sahel we support:
- a small school for about 200 children. We have been able to pay for a cook for them for many years, the graduating class can receive a birth certificate, and thereby a school certificate and we have bought notebooks, pens and other necessities that they need. Usually, we are able to give the director some money for emergencies.
- a millet depot for the poorest of the poor – where you can buy millet at a normal price, even when the millet price at the market place has become unaffordable. This results in us having to sell the millet at a loss. Even this year – the millet costs twice as much as it did last year.
- one of the oasis gardens – we sell seed for fruit and vegetables – the school children get whatever is left over.
- the social station with blankets, medicine, needles and bandages. This social station is essential for people who cannot afford medicine or a doctor.
We are only able to provide such support because IH Berlin PROLOG helps us every year.
Uwe Stränger always has some new ideas on how to collect funds. This year, he presented his employees with an angel and everyone “had to” tell him how much they thought their personal angel was worth.
This amounted to a three-digit sum and Mr. Stränger also contributed from his private funds. This will go to do much help in Africa. Thank you very, very much.
Ilse arbeitet als Buchhalterin bei IH Berlin PROLOG seit 2003. Wenn sie nicht bei PROLOG in die Abrechnungsbücher schaut, beschäftigt sie sich mit Hundesport und ihren afganischen Windhunden.
Ilse has been working as an accountant for IH Berlin PROLOG since 2003. When she's not taking care of the funds at PROLOG, then she's getting her Afghan hounds ready for the next dog show.
